Auf den Dienstag - fertig - los

Jeden Dienstag, 18 Uhr, auf dem "Freihof": restaurieren, reparieren, archivieren, kontrollieren, schwadronieren, schnabulieren ...

Gäste, Helfer, Berater, Ideengeber, Maschinenführer, Projektleiter, Heizer, Bierholer, Leberwurstesser, Schorletrinker, Cego-Spieler … willkommen.

Wir freuen uns über jede helfende Hand.


Wesentlichen Anteil am weiteren Ausbau und Erhalt des Museums hat die so genannte "Dienstagsgruppe". Sie trifft sich, mit wenigen Ausnahmen, jeden Dienstag, ab 18:00 Uhr, auf dem "Freihof". Dann wird gemeinsam abgerissen und neu aufgebaut, entrostet und gestrichen, repariert und restauriert ...

 

Bis auf einen Pensionär stehen alle Gruppenmitglieder noch im Berufsleben und so ist die Gruppe auch schon mal nur ein Paar. Aber wann immer es geht sind präsent: Werner Bühler, Günter Gerber, Willi Gerber, Markus Glatz, Friedrich Grafmüller, Hubert Haas, Andreas Schindler und Jürgen Schneider.

 

Seit ihrer Gründung hat die Gruppe unter anderem die Gaube an der Scheune gebaut, den Gaststall für das Turmuhrenmuseum vorbereitet, den Boden der Tenne erneuert, im ehemaligen Metzgerei-Verkaufsraum eine Werkstatt eingerichtet oder im Wesentlichen die Arbeiten für die Hofpflasterung übernommen. Aktuell werden die Räumlichkeiten neben der alten Brennerei renoviert, um sie fürs Geschirr spülen und die Herstellung von Speisen bei Vereinsfesten nutzen zu können.

 

Aber es wird natürlich nicht nur feste gearbeitet, sondern es werden auch schon mal Feste gefeiert. Man wäre ja nicht Heimatverein, wenn man(n) sich dafür nicht auf die Suche nach alten Rezepten machen würde: Was aßen die Urgroßeltern? Deren Kost war vor allem nahrhaft; das Beste für die Familie war ein fetter Schweinebraten. Wer es sich nicht leisten konnte, dem blieben die Innereien. Alles wurde verwertet und so gab es früher regelmäßig Saure Nieren, Kutteln, Lungenhaschee, Hirnsuppe und anderes mehr.

Und so standen auf der Speisekarte unserer Hobby-Köche bisher Herzsalat, Schweinsohrensalat, Badischer Wurstsalat, „Muni-Schellen“, … und zuletzt Kuheuter, was bis in die 50er-Jahre als billiger Ersatz für Schnitzelfleisch galt.

 

Bilder vom „1. Freiämter Euterfest“